Das Szenario, das der Übung zugrunde gelegt wurde, war äußerst komplex. Angenommen wurde, dass infolge des Trümmerfluges ein Brand im Maschinenhaus des Kraftwerks ausbrach. Gleichzeitig trat eine gefährliche Chemikalie aus, und ein Öltank geriet in Flammen. Die Rettungskräfte hatten die Aufgabe, diese vielschichtige Krise zu bewältigen und dabei effektiv zusammenzuarbeiten.
Die Übung wurde als Teilübung konzipiert, was bedeutet, dass operative Einsatzkräfte in einem deutlich reduzierten Umfang zum Einsatz kamen. Der Schwerpunkt lag stattdessen auf der Beübung der Führungsstruktur. Es war von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass die verschiedenen Rettungseinheiten nahtlos zusammenarbeiten konnten, um die Herausforderungen dieses simulierten Notfalls zu bewältigen.
Die Übung brachte zahlreiche Rettungseinheiten zusammen, darunter die örtlichen Feuerwehren, das Bayerische Rote Kreuz (BRK), die Polizei, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL), die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes sowie die Kreisbrandinspektion Pfaffenhofen an der Ilm und die Firma Uniper, die das Kraftwerk betreibt. Diese breite Beteiligung spiegelt die Wichtigkeit wider, die der Vorbereitung auf solche potenziellen Notfallsituationen beigemessen wird.
Die Einsatzübung im Kraftwerk Irsching war eine Gelegenheit für die beteiligten Rettungskräfte, ihre Fähigkeiten zu testen und ihre Zusammenarbeit zu stärken. Im Ernstfall ist eine reibungslose Koordination und Kommunikation zwischen den verschiedenen Organisationen immens wichtig, um Menschenleben zu retten und Sachschäden zu minimieren.
THW-Helferinnen und Helfer waren als Mitglieder der UG-ÖEL und als Fachberater in den verschiedenen Stäben in der Übung eingebunden und dauerte den kompletten Samstagvormittag an.
Eingebundene Einsatzkräfte:
🚒 Feuerwehr Irsching
🚒 Feuerwehr Dünzing
🚒 Feuerwehr Menning
🚒 Feuerwehr Oberhartheim
🚑 BRK Pfaffenhofen Bereitschaften