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Eine Kreiselpumpe ist eine Strömungsmaschine. Sie nutzt die Fliehkraft und den Luftdruck, um Flüssigkeit zu fördern. Flüssigkeiten, die durch den Luftdruck über das Saugrohr in die Kreiselpumpe gedrückt werden, werden vom rotierenden Pumpenrad mitgerissen und zunächst auf einer Kreisbahn nach außen gedrückt. Die dabei aufgenommene Bewegungsenergie der Flüssigkeit erzeugt im Pumpengehäuse einen Druck, der am Druckausgang abgeführt wird.
Die Kreiselpumpe ist nicht selbst ansaugend, d.h. sie muss vor Inbetriebnahme mit Wasser gefüllt oder entlüftet werden. Tritt beim Fördern eine große Menge Luft in die Saugleitung ein, bricht die Förderung ab.
Kreiselpumpen sind im THW als mobile Pumpaggregate auf Anhängern ausgeführt. Diese verfügen über eine Vakuumpumpe als Ansaughilfe.
Die zweite im THW vorhandene Variante ist die Tauchpumpe, diese muss zum Fördern von Flüssigkeiten in die Förderflüssigkeit eingetaucht werden.

Bild: Funktionsprinzip Quelle: http://www.feuerwehr-moenchhagen.de/pumpen/kreiselpumpen_beschreibung.html

 

Die zu fördernde Flüssigkeit wird bei den Kreiselpumpen hauptsächlich quer zur Welle des Antriebs bewegt in Richtung der Achse meist nur beim Pumpeneinlass. Bei entsprechender Auslegung von Laufrad und Gehäuse können auch mit Feststoffen vermischte Flüssigkeiten (z. B. Abwasser) gefördert werden. Ein Anhaltswert der zulässigen Feststoffgröße ist der sogenannte Kugeldurchgang, angegeben als maximaler Durchmesser der Kugel, die die Pumpe passieren könnte. Diese reichen bei unseren Pumpen teilweise bis zu 125mm Kugeldurchgang.

Die Einzelteile der Kreiselpumpe im Detail:

 

  • Gehäuse:
    Hauptmerkmale des Gehäuses sind die Formen der Strömungszu- und -abführung zum Laufrad. Wichtig für die Funktion der Pumpe ist die Abführung der Strömung vom Laufrad. Dafür gibt es zwei Hauptformen: ein Leitrad mit Diffusor und ein Spiralgehäuse. Diese Strömungskanäle dienen dazu, die durch das Laufrad in der Strömung induzierte kinetische Energie in einen statischen Druck umzuwandeln.




    Bild: Spiralpumpengehäuse
    Quelle:http://www.sachverstand-gutachten.de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen_branchenuebergreifend_auswahlkriterien_kreiselpumpen.html

  • Laufrad:
    Das zentrale Bauteil einer Pumpe ist das Laufrad, das die mechanische Energie als Impuls an das Fluid übergibt. Die Laufradform bestimmt, wie die Strömung aus der Pumpe austritt. Hinsichtlich der Bauform des Laufrades werden geschlossene, halboffene und offene Formen unterschieden

    Bild: verschiedene Laufradformen Quelle: http://www.bochumer-bunker.de/kreiselpumpen.html


  • Wellendichtung:
    Die Welle muss gegen das Gehäuse abgedichtet werden da Lufteinbruch zu Förderabbruch führt. Die zulässige oder tolerierbare Leckage ist vom Medium abhängig. Bei unseren Pumpen sind Gleitringdichtungen verbaut. Zwei Ringe (mit Dichtflächen) werden mit Federn aufeinandergepresst. Ein Ring ist fest mit dem Gehäuse verbunden, die andere dreht sich mit der Welle mit. Die Dichtflächen der Ringe sind extrem Plan, sie lassen sich wenn sie aufeinandergedrückt werden nur noch schwer abheben.

  • Antrieb:
    Kreiselpumpen können mit mehreren Antriebsarten angetrieben werden. Vom Verbrennungsmotor über den Elektromotor bis zur Dampfturbine ist alles möglich. Bei den THW Pumpaggregaten kommen Dieselmotoren und bei den Tauchpumpen Elektromotoren zum Einsatz.
    Im THW Pfaffenhofen findet sich durch die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen und durch Ausstattung durch den Förderverein eine Vielzahl von Kreiselpumpen.

Weitere Informationen zu den Pumpen des THW Pfaffenhofen finden Sie hier