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Mit 20.000 ehrenamtlich geleisteten Stunden, 15 Einsätzen, einem neuen Fahrzeug und einer neuen Ortsverbands-Strategie 2020 geht das THW Jahr in Pfaffenhofen zu Ende. Größter Einsatz war sicher der Großbrand in Reicherstshofen, der auch das THW mit unterschiedlichsten Aufgaben 24 Stunden in Atem hielt. Bei der traditionellen Weihnachts- und Jahresabschlussfeier konnte der Ortstsbeauftragte Rupert Maier knapp 100 Helferinnen und Helfer sowie deren Partner begrüßen.

Der erste Teil des Abends gehörte der Jugend: Die 30 Jungs und Mädels setzten ihre beeindruckende Entwicklung aus den Vorjahren fort. „Jahrelang hört man nichts aus Pfaffenhofen und dann sind sie plötzlich da – und wie“, resümierte der stellvertretende Bezirksjugendleiter von Oberbayern, Martin Hög, in seiner kurzen Ansprache. Ob beim Bundesjugendlager in Landshut, beim Bezirksjugendwettkampf in Bad Aibling oder vielen anderen Veranstaltungen. Der THW-Nachwuchs aus der Hallertau ist präsent und hoch engagiert. In einem Kurzfilm zeigte die Truppe von Marcel Bruntsch und Christian Hofner wie ein attraktives und anspruchsvolles Jugendprogramm aussehen kann.

Anschließend berichtete Maier über Entwicklungen im THW allgemein, sowie die Strategie im Ortsverband. Die Umstellungen nach dem Wegfall der Wehrpflicht seien weitgehend abgeschlossen, die Akzeptanz und die Leistungsfähigkeit der Bundesanstalt sind weiter gestiegen. Dennoch steht bundesweit wie auch regional die Helferwerbung und Steigerung der Attraktivität weiter im Fokus.

Die alarmierten Einsätze des Ortsverbands sind von der Anzahl her nicht signifikant gestiegen, aber die Qualität habe sich erhöht. Durch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Kreisbrandinspektion, zahlreichen Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienst kann das THW jetzt noch sinnvoller als Dienstleiter unterstützen, als es in der Vergangenheit der Fall war. Der kurze Rückblick zeigte das ganze Spektrum der Arbeit: Sebastian Marten berichtete von Einsätzen mit Kran und Radlader bei Bränden, aber auch Pumpeinsätze, Ölwehr oder Notstromversorgung. Die Statistik zeigt, dass Pfaffenhofen zu den leistungsstärksten THW-Ortsverbänden in Bayern gehört. Auch die vielen Lehrgänge, die an den Bundesschulen in Neuhausen und Hoya besuchten wurden – insgesamt fast 30 Wochen – zeugen von einer vielfältigen und professionellen Ausbildung. Mit durchschnittlich 150 Stunden leisten die Aktiven fast einen Monat im Jahr Vollzeit-Arbeit für das THW - ehrenamtlich. Manche noch deutlich mehr.

Damit das auch so bleibt, haben sich viele Helfer in den letzten Monaten mit der Strategie 2020 beschäftigt. In Teilprojekten wurden Ziele und Maßnahmen definiert, um die Leistungsfähigkeit nachhaltig zu steigern. Helfergewinnung, Verbesserung der Ausstattung und Ausbildung sind dabei ebenso Themen wie die Umgestaltung der Unterkunft unter dem Motto „Schöner Wohnen“, wie Maier es nannte.

Dass auch das Vereinsleben nicht zu kurz kommt, bewies der „Andere Jahresrückblick“ den Richard Major zusammengestellt hatte. Blue Night, Faschingstreiben am Hauptplatz oder Halloween Party – auch das Feiern ist ein wichtiger Bestandteil eines Vereins. Um Einnahmen für Beschaffungen zu realisieren, aber natürlich – und vor allem – aus Spaß. Erstmals ging auch ein Team der Blue Runners beim 24 Stunden-Lauf in Geisenfeld an den Start.

Sechs neue Helferinnen und Helfer verstärken künftig den Ortsverband Pfaffenhofen. Mit dem Überreichen der Urkunde sind sie nun Aktive Helferinnen und Helfer. Etwas länger aktiv sind schon einige andere Mitglieder: Für 10 Jahre ausgezeichnet wurden Christoph Müller, Lars Müller, Stefan Schaipp, Thomas Ostermayer, Karin Kelch, Bianca Lange, Daniel Bruntsch und Josef Holzmayr. Für 20 Jahre wurde Herr Christian Hofner ausgezeichnet. Weiter bedankte sich Maier bei einigen sehr engagierten Helfern noch mit einem City-Gutschein von Pfaffenhofen.