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Über 50 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und von den befreundeten Hilfsorganisationen kamen am 06.03. zur Jahrestagung des THW Pfaffenhofen. Die Übergabe eines neuen Einsatzfahrzeuges, der Rückblick auf das vergangene Jahr und zentrale Themen für die Zukunft standen auf dem Programm.


Auf Hochglanz poliert und nach THW-Art mit Powermoons und Blitzleuchten in Szene gesetzt, begrüßte der neue Mannschaftstransportwagen die Besucher in der Fahrzeughalle. Das Fahrzeug wurde zum Großteil aus Mitteln des Helfervereins beschafft und konnte jetzt vom 1. Vorsitzenden, Michael Matthes, an den Ortsverband übergeben werden. Matthes erläuterte kurz, wie wichtig der Helferverein gerade für die hochwertige Ausstattung des THW in Pfaffenhofen ist. Er bedankte sich auch bei den Hauptsponsoren, Stadt und Landkreis, sowie der Sparkasse Pfaffenhofen, die ihren Beitrag zu der Neuanschaffung geleistet hatten.


Im anschließenden Rückblick freuten sich der Ortsbeauftragte Rupert Maier und sein Stellvertreter Sebastian Marten über ein erfolgreiches Jahr. Der hohe Ausbildungsstand konnte weiter verbessert werden: An 24 einwöchigen-Ausbildungen nahmen die Helfer teil, darunter Lehrgänge für Auslandseinsätze im Auftrag der UN, aber auch vergleichsweise gewöhnliche Themen wie Deichverteidigung oder Ausbilder Atemschutz. Am Standort wurden zudem knapp 20.000 Stunden geleistet – im Schnitt 200 Stunden für jeden Aktiven. Bei den Einsätzen habe sich die Einbindung des Fachberaters in die Alarmierung voll bewährt, so Maier. Der Fachberater ist zeitgleich mit den ersten Feuerwehren vor Ort und kann den Einsatzleiter über die Optionen des THW beraten. Dabei wurden die unterschiedlichsten Aufgaben bewältigt: vom Abstützen eines Wohnhauses, über Elektroversorgung und Beleuchtung bis hin zu Ölwehr und Einsätzen mit Kran und Radlader. Neben den zahlreichen Einsätzen für die Feuerwehren wurde auch die Polizei mit kleineren technischen Hilfeleistungen im Rahmen der Amtshilfe unterstützt.


Damit der Ortsverband auch weiterhin erfolgreich funktioniert, wurde mit zahlreichen Aktiven im letzten Jahr die Strategie 2020 erarbeitet. Wie der Name schon sagt, wurden in Teilprojekten verschiedene Themen erarbeitet, die strategisch in den nächsten Jahren wichtig sind. Dazu gehört eine hochwertige Fahrzeug- und Geräteausstattung, ein hoher Ausbildungsstand und – vor allem – ein attraktives Umfeld für die Helferinnen und Helfer. Maier stellte erste konkrete Maßnahmen kurz vor.


Ein Dauerbrenner der letzten Jahre ist die Erfolgsgeschichte der Jugendgruppen. In einem kurzen Film konnte man sehen, warum die mittlerweile 30 Jungs und Mädels so begeistert sind. Highlight war sicher die Woche im Bundesjugendlager in Landshut. Daneben Wettkämpfe, eine Bootstour mit Eltern und Betreuern auf der Altmühl, Ausflüge aber natürlich auch viel Ausbildung. Die Mischung macht´s.


Landrat Martin Wolf zeigt sich in seinem Grußwort sichtlich beeindruckt von der Leistung, aber auch von dem „wie“ der Ortsverband funktioniert: das Engagement aller, der Weitblick und das professionelle Auftreten könne als Vorbild für eine ehrenamtliche Organisation dienen.


Kreisbrandrat Armin Wiesbeck war sehr erfreut, wie reibungslos und gut die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und THW inzwischen funktioniere. Vor zwei Jahren habe er hier gestanden und seine Vorstellungen skizziert. Heute sehe man, es funktioniert. Feuerwehr und THW nehmen sich keine Aufgaben weg, sondern ergänzen sich wunderbar.
Petra Blechinger, Geschäftsführerin des THW, konnte zusammen mit Landrat Wolf noch drei Ehrungen vornehmen: für herausragende Leistungen wurden Richard Major und Markus Turger das Ehrenzeichen in Gold, Moritz Lange das Ehrenzeichen in Gold mit Kranz verliehen.