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Text: Bayer. Staatsministerium des Innern

Innenminister Joachim Herrmann gibt 'Helferempfang' für Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehren, freiwillige Hilfsorganisationen, THW und weitere Helfer aus dem nördlichen Oberbayern – Verleihung des Abzeichens 'Fluthelfer 2013' – "Dank für vorbildlichen Einsatz zum Wohle der Menschen in unserem Land"

+++ Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Ingolstadt Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen, Technischem Hilfswerk (THW) und weitere Helfer aus dem nördlichen Oberbayern zu einem 'Helferempfang' eingeladen: "Ich danke allen, die sich tagtäglich hier in Oberbayern mit großem Engagement um die Sicherheit und den Schutz unserer Bevölkerung kümmern. Das Jahrhunderthochwasser in Bayern hat unlängst verdeutlicht, welchen Wert eine effektive, leistungsfähige Gefahrenabwehr hat." Neben Polizei und Feuerwehren konnte Herrmann auch die freiwilligen Hilfsorganisationen Bayerisches Rotes Kreuz (BRK), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johanniter-Unfallhilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie das THW, die Luftrettungsstaffel Bayern, die Bundeswehr und die Sicherheitswacht begrüßen. Der Innenminister: "Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank für Ihren vorbildlichen Einsatz zum Wohle der Menschen in unserem Land." +++

Innenminister Herrmann verlieh beim Helferempfang auch das gemeinsame Abzeichen 'Fluthelfer 2013'. Das Abzeichen wurde als Anerkennung des Freistaates für die Helferinnen und Helfer bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe im Juni 2013 geschaffen. Es wird jedem verliehen, der bei der Hochwasserkatastrophe geholfen hat. "Die nördliche Hälfte von Oberbayern war gerade an der Isar von den Fluten schwer getroffen", so Herrmann. "Unsere Einsatzkräfte haben überall geholfen, wo 'Not am Mann' war." Die Helferinnen und Helfer hätten vielfach rund um die Uhr bis zur totalen Erschöpfung gearbeitet. Ihrem vorbildlichen Einsatz sei es zu verdanken, dass noch Schlimmeres verhindert wurde. Joachim Herrmann: "Ganz Bayern ist stolz auf Sie. Ganz Bayern ist dankbar für Ihr großartiges Beispiel gelebter Solidarität."

Innenminister Herrmann verwies darauf, dass sich Bayerns Spitzenstellung bei der inneren Sicherheit zunächst bei der polizeilichen Kriminalstatistik zeige. So betrug die Kriminalitätsbelastung in Bayern im vergangenen Jahr 4.977 Straftaten je 100.000 Einwohner, während die Aufklärungsquote bei 63,2 Prozent lag. Joachim Herrmann: "Damit nehmen wir eine Spitzenstellung innerhalb Deutschlands ein. Das verdanken wir auch der Polizei im nördlichen Oberbayern." Die sehr niedrige Kriminalitätsbelastung von 4.380 Straftaten je 100.000 Einwohner im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord bei einer Aufklärungsquote von 63,2 Prozent bedeutet selbst innerhalb Bayerns nochmals einen Spitzenwert. Herrmann: "Und damit das so bleibt, brauchen wir genügend Personal. Nach den bereits erfolgten 130 Verstärkungen im vergangenen Jahr können wir dem Polizeipräsidium Oberbayern Nord 2013 weitere 70 Polizeibeamte zuweisen. Aus dem Kontingent der in letzter Zeit geschaffenen fast 2.000 zusätzlichen Stellen gibt es für das Polizeipräsidium Oberbayern Nord Zug um Zug 215 Stellen."

Im Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr haben die Feuerwehren, die freiwilligen Hilfsorganisationen und das THW einen wesentlichen Anteil an dem hohen Sicherheitsstandard in Oberbayern. Dabei ist das Ehrenamt eine tragende Säule. Von den rund 470.000 Einsatzkräften bei Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen und THW in Bayern engagieren sich 450.000 ehrenamtlich. Innenminister Herrmann: "Daher setzt die Staatsregierung alles daran, dieses enorme Potenzial zu erhalten und noch weiter auszubauen. Dazu gehört es, die Bedeutung des Ehrenamts in der Öffentlichkeit hervorzuheben – wie heute mit dem 'Helferempfang'." Ebenso unterstützt der Freistaat beispielsweise die Gemeinden und Landkreise beim Erwerb von Feuerwehrfahrzeugen und bei der Errichtung von Feuerwehrgerätehäusern. Hier sind allein in den letzten fünf Jahren fast 47 Millionen Euro an die Gemeinden in Oberbayern geflossen. 


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