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Auf Einladung des Landratsamtes Eichstätt kamen die "Drohnen-Einheiten" der Region 10 zu einer Fortbildungsveranstaltung in Lenting zusammen. Im Landkreis Pfaffenhofen wird die Drohne für Feuerwehr und Katastrophenschutz vom THW Pfaffenhofen betreut und betrieben. Bereits seit mehreren Jahren beschäftigen sich die Ehrenamtlichen des THW in enger Abstimmung mit der Kreisbrandinspektion und dem Landratsamt mit diesem Thema. Dass dazu nicht nur das "fliegen" gehört, wurde auch bei diesem sehr informatioven Termin wieder deutlich. Veretreter der Deutschen Flugsicherung, der Flughäfen Manching und Neuburg sowie der Hubschrauberstaffeln der Polizei und des ADAC beleuchteten verschiedene Themen aus ihrer Perspektive. Insbesondere die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Luftfahrzeugen und die rechtlichen Gegebenheiten im Umfeld von Flughäfen standen dabei im Vordergrund. Die drei Betreiber (UG-ÖEL Eichstätt, UG-ÖEL Neuburg und THW Pfaffenhofen) stimmten sich anschließend in kleinerer Runde noch mal mit der Integrierten Leiststelle über Anmeldeverfahren und Überwachung des Luftraums ab. Auch für die Zukunft ist ein regelmäßiger Austausch in dieser Runde geplant. So sollen diverse Checkllisten, Anmeldeverfahren usw. vereinheitlich und Erfahrungen ausgetauscht werden. Mit der Deutschen Flugsicherung wird gemeinsam ein Pilot-Projekt zur Nutzung einer Kollisionswarnungs-App gestartet. Auch zur Übertragungstechnik von Live-Bildern und Videos gibt es viele Ideen und Entwicklungspotenzial. Derzeit gibt es beim THW Pfaffenhofen elf ausgebildete Drohnenpiloten, die den neuen Oktokopter mit einem stattliches Gewicht von knapp 10 Kilogramm und einer hochauflösenden 4 K Kamera sowie einer Wärmebildkamera steuern. Daneben gibt es noch eine kleinere Drohne mit normaler Kamera, die bereits bei mehreren Einsätzen wertvolle Bilder geliefert hat.